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Rechtliches · Stand 29. August 2026

Barrierefreiheit

Was wir umgesetzt haben, wo es noch hakt, und an wen Sie sich wenden, wenn Sie hier gegen eine Wand laufen.

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Nach welchem Standard richten Sie sich?

Nach den Web Content Accessibility Guidelines 2.1, Stufe AA. Wir halten diesen Standard nach eigener Prüfung ein; eine externe Zertifizierung liegt nicht vor.

Für ein Werkzeug, das Warnungen ausspricht, ist das keine Formalie. Wenn jemand nicht lesen kann, was verboten ist, hat dieses Produkt seinen Zweck verfehlt.

02

Was ist konkret umgesetzt?

  • Kontrast. Alle Textfarben erreichen gegenüber ihrem Hintergrund mindestens 4,5 : 1; die meisten liegen über 6 : 1.
  • Nicht nur Farbe. Die drei Blöcke der Pflegekarte — verboten, erlaubt, nicht abgedeckt — sind zusätzlich durch ein eigenes Zeichen, eine eigene Überschrift und einen eigenen Rahmen unterschieden. Sie funktionieren in Graustufen und im Schwarz-Weiß-Ausdruck.
  • Tastatur. Alle interaktiven Elemente sind mit der Tastatur erreichbar und bedienbar. Der Symbolübersetzer auf der Startseite verhält sich wie eine Werkzeugleiste: Tab führt hinein, die Pfeiltasten wechseln zwischen den Symbolen, Pos1 und Ende springen an den Anfang beziehungsweise das Ende.
  • Ansage. Die Übersetzung eines Symbols wird in einem Bereich mit aria-live="polite" ausgegeben, damit Screenreader die Bedeutung vorlesen statt „Grafik“.
  • Fokus. Der Fokusindikator ist ein 3 px starker Rahmen in der Signalfarbe und wird nirgends entfernt.
  • Sprungmarke. Ganz am Anfang jeder Seite steht ein „Skip to content“-Link.
  • Struktur. Überschriftenebenen sind hierarchisch, Landmarken sind gesetzt, Formularfelder haben sichtbare Beschriftungen.
  • Bewegung. Bei prefers-reduced-motion entfallen Übergänge, das Scroll-Snap der Symbolkapitel und das weiche Scrollen.
  • Vergrößerung. Die Seiten sind bis 200 % Zoom ohne horizontales Scrollen nutzbar; Textgrößen sind in relativen Einheiten gesetzt.
  • Alternativtexte. Alle inhaltlich relevanten Bilder haben beschreibende Alternativtexte; rein dekorative Grafiken sind für assistive Technik ausgeblendet.

03

Wo hakt es noch?

Wir nennen die bekannten Punkte lieber, als so zu tun, als gäbe es keine:

  • Der Kern des Dienstes setzt voraus, dass ein Foto aufgenommen werden kann. Für Menschen, die ein sehr kleines Etikett nicht scharf ins Bild bekommen, ist das eine echte Hürde. Wir arbeiten an einer geführten Aufnahme mit akustischer Rückmeldung. Bis dahin: schreiben Sie uns, wir werten Ihr Etikett manuell aus.
  • Die Pflegekarte ist für den Ausdruck optimiert. Der Ausdruck selbst ist ein Papierdokument und damit für blinde Nutzerinnen und Nutzer nicht zugänglich; die Bildschirmfassung bleibt jedoch vollständig vorlesbar und bietet denselben Text.
  • Einzelne PDF-Ausgaben können noch nicht getaggt sein.

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Ich komme hier nicht weiter. Was tun?

Schreiben Sie uns, was nicht funktioniert hat, und mit welchem Hilfsmittel:

Wir antworten innerhalb von zwei Werktagen. Wenn eine Barriere Sie daran hindert, ein Etikett auszuwerten, machen wir das in der Zwischenzeit für Sie — kostenfrei, unabhängig vom Tarif.